Was sind Luftkissenrasenmäher?

Luftkissenrasenmäher, auch Luftkissenmäher oder selten auch Schwebemäher genannt, sind Rasenmäher die auf einem Luftkossen schweben und über den Rasen gleiten. Klingt ein bisschen wie aus der Zukunft, gibt es aber schon seit fast 10 Jahren zu kaufen.

Wie funktionieren Luftkissenmäher?

Ein Luftkissenrasenmäher funktioniert eigentlich genau wie ein Luftkissenfahrzeug. Der Motor des Rasenmäher betreibt nicht nur das Messer unter dem Mäher, sondern auch noch einen Gebläserad, welches Luft unter den Rasenmäher bläst. Diese zusätzliche Luft entweicht gleichmäßig rund um den Mäher, was dazu führt, dass der Rasenmäher auf einem Luftkissen anfängt zu schweben ohne den Boden zu berühren. Die leichten Materialien, die beim Bau dieser Rasenmäher verwendet werden, unterstützen diese Eigenschaft.

Für wen eignet sich ein Luftkissenrasenmäher?

Durch ihr geringes Eigengewicht und den nicht vorhandenen Bodenkontakt eigenen sich Luftkissenmäher sehr gut für Senioren oder Personen, denen die Kraft fehlt um einen Benzinrasenmäher über einen längeren Zeitraum zu bedienen, da wesentlich weniger Kraft nötig ist um ihn zu bedienen. Auch das mähen an schrägen Flächen ist sehr viel einfacher als mit einem herkömmlichen Rasenmäher.

Was sind die Vorteile und Nachteile eines Luftkissenmähers?

Vorteile

  • Gewicht
    Da der Mäher zum Schweben gebracht werden soll, werden auch leichte Bauteile verwendet. Es gibt bereits Geräte ab etwa 5 Kilogramm Gewicht. Wenn der Luftkissenmäher dann auch noch in Betrieb ist und anfängt zu schweben, verschwindet auch noch der Widerstand der eigentlich durch den Bodenkontakt entsteht.
  • Wendigkeit
    Durch den nicht vorhanden Bodenkontakt ist es möglich den Schwebemäher sogar seitlich zu schwenken, etwa wie eine Sense. Dadurch wird eine wesentlich höhere Wendigkeit erreicht als bei einem herkömmlichen Rasenmäher.
  • Mähen am Hang
    Vor allem an Hängen (bis zu 60 Grad) können Luftkissenrasenmäher ihre große Stärke gegenüber einem normalen Rasenmäher ausspielen. Geringes Gewicht und hohe Wendigkeit ermöglichen selbst an schwer zugänglichen Orten das mähen.
  • Fehleranfälligkeit
    Defekte Räder, kaputte Achse? Solche Probleme gibt es bei einem Luftkissenmäher nicht, weil diese Teile einfach nicht vorhanden sind. Manchmal ist weniger halt doch mehr.

Nachteile

  • Schnittbreite
    Durch die kompakte Bauweise der Mäher, kommt es leider nur zu einer recht schmalen Schnittbreite. Man kann etwa von einer Schnittbreite zwischen 30 und 55cm ausgehen – im Vergleich zu einem herkömmlichen Rasenmäher (bis zu 70cm Schnittfläche) ist dies sehr gering. Das bedeutet außerdem, dass der Mäher sich nicht sehr gut für große Flächen eignet, sondern eher für kleine bis mittlere Rasenflächen.
  • Hohes Gras
    Durch die Bau- und Funktionsweise der Schwebemäher sind sie nicht sehr gut dafür geeignet hohes Gras zu mähen. Das führt dazu, dass der Rasen in regelmäßigen Abständen gemäht werden muss.
  • Fangkorb
    Viele der Luftkissenrasenmäher haben keinen Fangkorb und zwar aus einem ganz einfachen Grund. Umso mehr Gras im Fangkorb ist, umso schwerer wird dieser. Das steigende Gewicht auf dem Mäher hätte langsam Auswirkung auf die Schwebehöhe des Rasenmähers, wodurch eine gleichmäßige Rasenlänge unmöglich werden würde.
  • Schnitthöhenverstellung
    Bei herkömmlichen Rasenmähern kann die Schnitthöhe oft komfortabel über einen Hebel geregelt werden. Bei den meisten Luftkissenmähern muss man leider zum Werkzeug greifen und die höhe direkt unter dem Mäher an dem Messer einstellen.

Wie viel kostet ein Luftkissenmäher?

Man könnte meinen ein Luftkissenrasenmäher wäre wesentlich teurer als ein normaler Rasenmäher – dem ist allerdings nicht so. Die elektronischen Schwebemäher beginnen ab etwa 80€. Will man allerdings einen Mäher mit Benzinmotor, ist man preislich schnell über dem Preis einen herkömmlichen Rasenmähers, da die Motoren extra leicht gebaut werden müssen.